Accountancy Europe (AE) hat eine aktualisierte Übersicht zu den Schwellenwerten für die Befreiung von gesetzlichen Abschlussprüfungen in Europa veröffentlicht. Nach der EU-Rechnungslegungsrichtlinie 2013 sind kleine Unternehmen grundsätzlich von der Pflicht zur gesetzlichen Abschlussprüfung ausgenommen – es sei denn, ein Mitgliedstaat des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) führt auf nationaler Ebene eine entsprechende Verpflichtung ein.
Die neue Veröffentlichung baut auf einer Analyse aus dem Jahr 2021 auf und untersucht die Entwicklungen in 32 europäischen Ländern nach Erlass der Delegierten Richtlinie (EU) 2023/2775 im Jahr 2023. Diese Richtlinie erhöhte die monetären Schwellenwerte für Bilanzsumme und Nettoumsatzerlöse um 25 %, um inflationsbedingte Effekte zu berücksichtigen.
Die Umsetzung in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten erfolgte unterschiedlich. Die aktualisierte Übersicht zeigt die jeweils geltenden nationalen Schwellenwerte sowie die vorgenommenen Anpassungen im Überblick.
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