AFRAC veröffentlicht die AFRAC-Stellungnahme 38: Währungsumrechnung (UGB). Die Stellungnahme befasst sich mit den Grundsätzen zur Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften und der Folgebewertung von daraus resultierenden Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und latenten Steuern im Jahresabschluss sowie der Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen von in einen unternehmensrechtlichen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Das Ziel der Stellungnahme ist die Sicherstellung der einheitlichen Anwendung der unternehmensrechtlichen Vorschriften und die Stärkung der Informationsfunktion des Jahres- und Konzernabschlusses.

Im ersten Teil der Stellungnahme werden die Regelungen zur Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften im Jahresabschluss erläutert, wobei sowohl die Umrechnung im Rahmen der erstmaligen Erfassung sowie im Rahmen der Folgebewertung der betreffenden Vermögensgegenstände und Schulden behandelt werden. Darüber hinaus werden auch die Grundsätze zur Währungsumrechnung einer ausländischen Zweigniederlassung definiert. Der zweite Teil der Stellungnahme enthält die Regelungen zur Umrechnung von Fremdwährungsabschlüssen von in einen unternehmensrechtlichen Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, wobei zwischen der Vorgehensweise bei Anwendung der Stichtagskursmethode bzw. der Zeitbezugsmethode unterschieden wird. Darüber hinaus beinhaltet die Stellungnahme Klarstellungen zur Behandlung von aus der Währungsumrechnung entstehenden latenten Steuern. Abschließend werden in der Stellungnahme die Angaben im Anhang zum Jahres- bzw. Konzernabschluss im Zusammenhang mit der Währungsumrechnung konkretisiert.

Den Download der Stellungnahme finden Sie hier.