57 Organisationen, unterstützt und koordiniert vom European Round Table for Industry, der Value Balancing Alliance, dem World Business Council for Sustainable Development und dem Weltwirtschaftsforum haben einen offenen Brief an die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und den Rat der Europäischen Union geschickt. In diesem werden sie aufgefordert, die kommenden europäischen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung an weltweit konsistente und vergleichbare Leistungskennzahlen und –angaben anzupassen.

Die Organisationen sind der Meinung, dass bei der Berichterstattung zu Umwelt-, Sozial- und Governancethemen (ESG) demselben Muster, wie bei der Standardisierung der Finanzberichterstattung gefolgt und ein unabhängiges Gremium, das Objektivität und einen sachgerechten Konsultationsprozess gewährleisten kann, eingerichtet werden sollte. Daher wird nachdrücklich die Initiative der IFRS-Stiftung zur Einrichtung eines International Sustainability Standards Board (ISSB), das global anerkannte Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung entwickelt, die weltweit übernommen werden können, unterstützt.

Die 57 Organisationen unterstützen außerdem die Empfehlung der Internationalen Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) und der IFRS-Stiftung eines „Bausteinansatzes“ für die Schaffung einer weltweit einheitlichen Grundlage von Nachhaltigkeitsstandards, auf der nationale und regionale Standardsetzer zusätzliche Standards für ihre Bedürfnisse aufbauen können.

Des Weiteren wird auf den Vorschlag der IOSCO für einen beratenden Multi-Stakeholder-Ausschuss verwiesen, der innerhalb der Struktur der IFRS-Stiftung tätig werden soll, um die Kohärenz und Vergleichbarkeit mit rechtskreisspezifischen Berichtsstandards zu fördern.

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