Im Folgenden finden Sie die wichtigsten, aktuellen internationalen Entwicklungen in der Nachhaltigkeitsberichterstattung:

  • Eine Gruppe von 22 führenden Versicherern und Rückversicherern, die von der Leitung der Finanzinitiative des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme Finance Initiative, UNEP FI) einberufen wurden, veröffentlichen den ersten umfassenden Leitfaden für die Versicherungsbranche zur Identifizierung und Offenlegung der Auswirkungen des Klimawandels für ihre Geschäftstätigkeit.
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  • Die Global Reporting Initiative (GRI) veröffentlicht eine aktualisierte Fassung von „Linking the SDGs and GRI Standards“. Diese kostenlose Ressource enthält eine Aufschlüsselung der Ziele unter jedem der 17 UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) und zeigt, wie sie mit den Angaben in den GRI-Standards korrelieren. Das Dokument unterstützt die Unternehmen dabei, ihre Auswirkungen auf die nachhaltige Entwicklung zu kommunizieren. Dazu gehören eine Reihe von Tools zur Integration der SDGs in die Berichterstellung sowie Beispiele für die SDG-Berichterstattung aus der ganzen Welt.
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  • Die GRI hat außerdem eine Stellungnahme an Jean Paul Gauzès, den Präsidenten von EFRAG, zu dessen Ad Personam Mandat zu Vorschlägen hinsichtlich der Restrukturierung von EFRAG, falls sie mit der Entwicklung nichtfinanzieller Berichterstattungsstandards beauftragt werden, übermittelt. Grundsätzlich unterstützt GRI die vorgeschlagene Schaffung einer Zwei-Säulen-Struktur unter dem Dach von EFRAG. GRI ist der festen Überzeugung, dass alle Unternehmen zwei umfassende Berichte erstellen müssen, um allen Beteiligten ein vollständiges und relevantes Bild ihrer Auswirkungen zu vermitteln; einer befasst sich mit finanziellen Überlegungen und der andere mit allen externen Auswirkungen eines Unternehmens auf die Gesellschaft und die Umwelt. Darüber hinaus ist die GRI der Ansicht, dass sowohl der finanziellen als auch der nichtfinanziellen Berichterstattung die gleiche Aufmerksamkeit und Genauigkeit gewidmet werden müssen.
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  • Die Schweiz hat entschieden, die Transparenz bei klimabezogenen Finanzrisiken zu fördern. Der Bundesrat hat hierfür bereits konkrete Vorschläge erörtert und schlägt die freiwillige Anwendung der Empfehlungen der TCFD (Task Force on Climate-related Financial Disclosures) vor. Weiters wird ein Entwurf ausgearbeitet, um die Empfehlungen verbindlich zu machen.
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