EFRAG veröffentlicht ihre endgültige Stellungnahme gegenüber dem IASB zu dessen Entwurf ED/2019/2 „Jährliche Verbesserungen an den IFRS 2018-2020“.

EFRAG stimmt den Vorschlägen des IASB im Allgemeinen zu und ist der Meinung, dass diese geringfügigen Änderungen die Kohärenz und Verständlichkeit der betreffenden IFRS-Standards steigern wird. EFRAG schlägt jedoch die folgenden Verbesserungen vor:

  • Eine Klarstellung in IFRS 1 „Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards“, dass die vorgeschlagene Änderung einem Erstanwender nicht verbietet, von der Befreiung in Paragraf D13 Gebrauch zu machen, um die kumulierten Umrechungsdifferenzen zum Zeitpunkt des Übergangs auf IFRS auf null zu setzen.
  • Eine Änderung von IAS 39 „Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung“ in gleicher Weise wie die vorgeschlagenen Änderungen an IFRS 9 „Finanzinstrumente“ sowie die Aufnahme eines weiteren Beispiels zur Klarstellung.
  • Zusätzliche Leitlinien zu IFRS 16 „Leasingverhältnisse“, die klarstellen, wann die Erstattung von Mietereinbauten als Leasinganreiz gesehen werden kann.

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