Die Europäische Kommission veröffentlicht eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Konsultation „Fitness-Check des EU-Rahmens für die Berichterstattung durch Unternehmen“. Das Dokument bietet einen Überblick über die wichtigsten Themen, die von den Stakeholdern aufgeworfen worden sind.

Im März 2018 veröffentlichte die EU-Kommission das Konsultationsdokument, in der nach den Ansichten zum EU-Rahmen für die öffentliche Berichterstattung durch Unternehmen gefragt wurde. Die Konsultation wurde in thematische Themen unterteilt und dauerte insgesamt vier Monate. Schlussendlich haben Adressatengruppen aus 23 Mitgliedstatten und 25 Drittländern 338 Antworten eingereicht.

Für die Mehrheit der Befragten bringt der EU-Rahmen für die öffentliche Berichterstattung insgesamt einen Mehrwert, da er kohärent, wirksam und relevant für die Erreichung der folgenden angestrebten Ziele ist:

  • Wahrung der Interessen der Adressatengruppen;
  • Gewährleistung der Finanzstabilität;
  • Entwicklung des Binnenmarktes;
  • integrierte EU-Kapitalmärkte; und
  • Förderung von Nachhaltigkeit.

Der überwiegende Teil der Befragten befürworten den Status Quo in Bezug auf den EU-IFRS-Endorsement-Prozess und warnen vor „EU-Carve-Ins“. Dies könnte zu „EU-IFRS“ führen, was für weltweit tätige EU-Unternehmen mit ausländischen Investitionen in die EU nachteilig sein könnte.

Bis Mitte 2019 wird die EU-Kommission in einem Arbeitspapier über den Fitness-Check Bericht erstatten.

Der Download des zusammenfassenden Berichts der EU-Kommission kann hier erfolgen.