EFRAG veröffentlicht einen Entwurf einer Stellungnahme zum IASB ED/2018/1 „Änderungen von Rechnungslegungsmethoden (Vorgeschlagene Änderungen an IAS 8)“, in dem es insbesondere um Änderungen von Rechnungslegungsmethoden geht, die aus Agenda-Entscheidungen des IFRS Interpretations Committees resultieren.

EFRAG unterstützt die Vorschläge des ED insoweit nicht, als EFRAG mit der Einführung einer Differenzierung zwischen freiwilligen Änderungen der Rechnungslegungsmethoden aufgrund von Agenda-Entscheidungen und anderen freiwilligen Änderungen nicht übereinstimmt. EFRAG kritisiert, dass die Vorschläge im ED umfassendere Fragen über den Status und die Zielsetzungen von Agenda-Entscheidungen aufwerfen.

Darüber hinaus merkt EFRAG an, dass die Vorschläge praktische Herausforderungen hervorrufen, wenn sie in ihrer aktuellen Form finalisiert werden. Außerdem wird zusätzliche Guidance benötigt, um den Umfang und vor allem die potenziellen Auswirkungen von Agenda-Entscheidungen über den adressierten Sachverhalt hinaus klarzustellen und Aufsteller dabei zu unterstützen, die Vorteile für Nutzer zu untersuchen.

Schließlich wiederholt EFRAG die Anregung an den IASB zu erwägen, ob eine zusätzliche Klarstellung zur Unterscheidung zwischen der Änderung einer Rechnungslegungsmethode und der Korrektur eines Fehlers für die Finalisierung dieses ED und des ED vom September 2017 nützlich wäre.

Kommentare zum Entwurf einer Stellungnahme werden bis zum 13. Juli 2018 erbeten.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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