Der IASB veröffentlicht eine überarbeitete Version des Rahmenwerks.

Das Rahmenwerk beinhaltet die grundlegenden Konzepte der Rechnungslegung, die den IASB bei der Entwicklung von IFRS Standards leiten. Es unterstützt bei der Sicherstellung, dass die Standards konzeptionell einheitlich sind und ähnliche Geschäftsvorfälle gleich behandelt werden. Darüber hinaus unterstützt das Conceptual Framework Unternehmen dabei, Accounting-Methoden zu entwickeln, wenn keine IFRS-Bestimmungen auf einen bestimmten Sachverhalt anwendbar sind. Stakeholdern dient das Rahmenwerk weitgehend zum besseren Verständnis der Standards.

Das überarbeitete Rahmenwerk beinhaltet: ein neues Kapitel zur Bewertung von Vermögenswerten und Schulden; Guidance zur Berichterstattung finanzieller Performance; verbesserte Definitionen und Orientierungshilfen – insbesondere überarbeitete Definitionen für Vermögenswerte und Schulden; und Klarstellungen zur Bedeutung der Rechenschaftsfunktion und dem Vorsichtsprinzip.

Das Rahmenkonzept 2018 hat folgende Gliederung:

  • Einführung: Status und Zweck des Rahmenkonzepts
  • Kapitel 1: Die Zielsetzung von Mehrzweckfinanzberichterstattung
  • Kapitel 2: Qualitative Merkmale entscheidungsnützlicher Finanzinformationen
  • Kapitel 3: Der Abschluss und die Berichtseinheit
  • Kapitel 4: Die Elemente des Abschlusses
  • Kapitel 5: Ansatz und Ausbuchung
  • Kapitel 6: Bewertung
  • Kapitel 7: Ausweis und Angaben
  • Kapitel 8: Kapital- und Kapitalerhaltungskonzepte
  • Anhang A: Glossar

Darüber hinaus veröffentlicht der IASB „Änderungen der Verweise auf das Rahmenkonzept in IFRS-Standards“. Die Änderungen sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Jänner 2020 beginnen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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