Aufgrund der Unterzeichnung des „Tax Cuts and Jobs Act“ (TCJA) wurden signifikante Änderungen des US-Steuerrechts mit 1. Jänner 2018 wirksam. ESMA nimmt Stellung zu den Bedenken der Emittenten im Zusammenhang mit den Auswirkungen des TCJA in IFRS-Abschlüssen. ESMA erinnert an die Verpflichtungen, die nach IAS 12 „Ertragsteuern“ bestehen und betont, dass es keine Erleichterungsvorschriften gibt, auch nicht wenn komplexe Rechtsvorschriften kurz vor Jahresende erlassen werden.

ESMA erkennt, dass ein umfassendes Verständnis der Auswirkungen des TCJA einige Zeit in Anspruch nehmen wird, erwartet allerdings, dass EU-Emittenten in der Lage sind, eine vernünftige Einschätzung der Auswirkungen der materiellen Aspekte des TCJA in den laufenden und latenten Steuern der Jahresabschlüsse 2017 abzugeben. ESMA hebt hervor, dass diese berichteten Beträge womöglich einem höheren Grad an Schätzungsunsicherheit unterliegen als im Normalfall und dass Anpassungen unter Umständen in Folgeperioden notwendig sein könnten.

Zusammen mit den jeweils zuständigen nationalen Behörden wird ESMA das Transparenzlevel der Abschlüsse in Bezug auf die Behandlung der Effekte des TCJA und Schätzungsänderungen, aus der Umsetzung resultierend, überwachen.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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